In Wilhelmsburg hatte Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk vor drei Tagen so richtig Feuer von rund 600 aufgebrachten Wilhelmsburger bekommen, die sie für die angekündigte Umsetzung der Verkehrspläne auf der Elbinsel kritisierten. Jetzt gibt es vom politischen Gegner ein bisschen Balsam für die Seele. Die von Hajduk in Wilhelmsburg angekündigte Entwicklung eines Verkehrskonzeptes für Hamburgs Süden wird vom Bürgerschaftsabgeordneten Sören Schumacher (SPD) begrüßt. "Ich freue mich, dass der Senat endlich auch erkannt hat, was die Harburger SPD seit Jahrzehnten fordert", so der Harburger Wahlkreisabgeordnete. Die Sozialdemokratischen Abgeordneten würden den Prozess kritisch begleiten. Wichtig sei, dass die Bundesstraßen 4, 73 und 75, sowie alle derzeitigen und geplanten Autobahnen, wie auch die Hauptverkehrsstraßen, besondere Aufmerksamkeit erführen. Von zentraler Bedeutung sei darüber hinaus, dass die Bundesstraßen von LKWs in Harburg nicht länger als Abkürzungen benutzt werden dürften. Schumacher: "Der Schwerverkehr gehört auf die Autobahnen. Harburg darf nicht im Stau, Lärm und Abgasen ersticken. Wenn das gewährleistet ist, werden wir dem Konzept unsere Unterstützung nicht versagen." dl