Die Stadt hat mit einem Planfeststellungsbeschluss jetzt verbindlich die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße eingeleitet. Die Bundesstraße soll auf einer Länge von rund 4,6 km mit den östlich gelegenen Bahnanlagen gebündelt werden. Neben dem geplanten vierstreifigen Neubau der Bundesstraße und dem Umbau der Anschlussstelle HH-Wilhelmsburg-Süd sind Anpassungen der Eisenbahnbetriebsanlagen sowie die Herstellung umfangreicher Lärmschutzanlagen vorgesehen. Weiterhin ist eine Anschlussstelle HH-Wilhelmsburg-Mitte mit Anbindung an die Rotenhäuser Straße geplant.
An Straße und Gleisen sind Lärmschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 15,1 Kilometer und einer Höhe von überwiegend vier Metern oder mehr geplant. Vom 01. Juli  bis 15. Juli erfolgt die öffentliche Auslegung des Planfeststellungsbeschlusses in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und im Bezirksamt Bergedorf, das eingebunden ist, weil dort Ausgleichsmaßnahmen wegen der Eingriffe in Natur und Landschaft vorgesehen sind.
Gegen den Beschluss kann bis zum 15. August dieses Jahres Klage vor dem Hamburgischen Oberverwaltungsgericht eingereicht werden. dl