Tronc-Abgabe heißt eine besondere Einnahmequelle des Senats. Es ist ein Teil der Trinkgelder, die Zocker in Spielbanken geben. Bei den Glücksspielen Black Jack und Roulette ist es üblich, dass Spieler, die einen Gewinn erzielen, von diesem einen Teil als Trinkgelder in Form von Jetons geben. Diese werden in einen speziellen Behälter – die so genannte „Tronqbüchse“ – gesteckt. Von diesen so erzielten Troncgeldern werden vier Prozent jährlich an den städtischen Haushalt abgeführt und von der Bürgerschaft für gemeinnützige Zwecke in kleineren Beträgen an viele Vereine und Institutionen verteilt. Der Schützenverein Fischbek und Umgegend von 1903 e.V. bekommt daraus 4.800 Euro. Mit dem Geld sollen neue Stühle für das Vereinsheim gekauft werden. Eingefädelt hat den Geldsegen der CDU-Bürgerschaftsabgeordnete André Trepoll (CDU). dl