Wer hätte das gedacht? Aktuell steht das 1. Damen-Team der Harburg-Baskets, eine Kooperation zwischen Grün-Weiss Harburg und dem HTB, auf dem vierten Tabellenplatz der Regionalliga Nord. "Das ist verdammt nah dran an der Bundesliga", motivierte Coach Denis Mangkod seine Spielerinnen beim gestrigen Training, was bei selbigen ein leicht befremdliches Jubeln auslöste. Im nächsten Atemzug aber, gab der junge Trainer zu, dass die aktuelle Platzierung lediglich eine "schöne Momentaufnahme sei und die schweren Spiel noch anstehen." Dennoch: Die Stimmung hat sich innerhalb der Mannschaft nach den Auftakt-Niederlagen in Braunschweig (96:70) und gegen die Berlin Baskets (40:73) durch die zwei Siege die City Baskets Berlin (69:50) und Basketball Berlin Süd (67:45) ins Positive gedreht. Trotzdem bleibt das erklärte Ziel der Klassenerhalt.

Ganz anders sieht die Lage beim kommenden Gegner SC Alstertal-Langenhorn (17.11./18:00 Uhr/Lüttkoppel 1) aus, der mit Landestrainer Alexander May den Wiederaufstieg in die zweite Bundesliga anstrebt. Der Verein im Alstertal ist neben den Harburg-Baskets der einzige Hamburger Verein in der Regionalliga Nord, so dass die Begegnung eine Art Lokal-Derby darstellt. Außerdem sind die Baskets eine Art Angstgegner der Mannschaft von May. In der Rückrunde der letzten Spielzeit konnte die Truppe von Coach Mangkod gegen den Favoriten aus dem Alstertal einen Überraschungssieg landen. Und genau darauf spekulieren die Baskets auch dieses Jahr. Mangkod sagt: "Die sind eindeutig die Favoriten, weil die den Druck haben, aufsteigen zu müssen. Wir wollen einfach dort Spaß haben und das Spiel so lange wie möglich offen halten."

Und wer weiß, vielleicht rücken die Damen dann noch näher an die Bundsliga heran...(pw)