Auf die Geldbörsen schlafender Fahrgäste hatte es ein 55-Jähriger abgesehen.

Gekonnt fingerte er in einem Zug der S-3 Höhe der Haltestelle Neugraben einem sanft entschlummertem Mann das Portemonnaie, in dem 50 Euro steckten, aus der Jackeninnentasche. Zivilfahnder der Bundespolizei beobachteten ihn dabei. Bei dem Dieb stellten die Beamten nicht nur die Geldbörse, sondern zwei Handys und 2.150 Euro gestohlenes Geld sicher. Es ist Beute aus zwei vorangegangenen Diebstählen.

Der aus der Türkei stammende Täter ist der Polizei bereits einschlägig als Taschendieb bekannt. Er war bereits 1997 abgeschoben worden und war danach offenbar illegal wieder eingereist. Der Mann kam vor den Haftrichter. zv