Es wimmelt nur so von Spurenstoffen aus Arzneimitteln und Industriechemikalien in Gewässern, doch keineswegs alle sind gefährlich. Um die Spreu vom Weizen, gefährliche von ungefährlichen Stoffen, zu trennen, bedarf es alternativer Testverfahren. Diese stehen im Mittelpunkt eines Vortrags am Freitag, 9. Dezember, an der TU Hamburg-Harburg. Die Biologin Dr. Claudia Cramer von der Universität Düsseldorf spricht ab 15.15 Uhr über „Biologische Testverfahren zur Beurteilung der Wirkung von Mikroverunreinigungen.“  Ort: Raum 0526 in der Eißendorfer Straße 42 (Gebäude M).

Der Vortrag ist der vorletzte im Rahmen der Reihe „Technik und Umwelt“, organisiert und durchgeführt vom Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz. Mit diesem Angebot wendet sich die TU Hamburg-Harburg explizit auch an Interessierte, die nicht der TUHH angehören. Im Anschluss an jeden Vortrag besteht Gelegenheit zur Diskussion.

Am 16. Dezember spricht der Berliner Wissenschaftsjournalist Dr. Florian Keil über „Mikroschadstoffe: Bewertungsunsicherheiten in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik“.  dl