Knallvoll hat ein 31 Jahre alter Pole mit seinem Ford Transit in der Nacht zum Mittwoch am Außenmühlenweg einen Peterwagen der Wache Harburg schwer ramponiert. Die Beamten hatten Marcin K. gestoppt. Nach dem Transit, den der Mann steuerte, war wegen Unfallflucht gefahndet worden.

Der Fahrer hatte kurz zuvor in der Gaiserstraße einen Verkehrsunfall verursacht. "Die Polizisten stellten den Streifenwagen hinter dem Ford ab und forderten den Fahrer auf auszusteigen", schildert Hauptkommissarin Ulrike Sweden die Situation. Doch Marcin K. legte den Rückwärtsgang ein und fuhr mit voller Wucht gegen den Peterwagen. Sweden: "Der wurde erheblich beschädigt."

Anschließend wurde es rabiat. Der 31-Jährige stieg nun aus, bepöbelte die Polizisten und drohte mit Schlägen. Die Beamten brachten den wild um sich schlagenden und tretenden Mann zu Boden. Den Führerschein konnten sie ihm nicht abnehmen: der Pole hat keinen. Er wurde nach einer Blutprobenentnahme und Ausnüchterung entlassen. Das dürfte gedauert haben, sein Atemalkoholtest hatte den Wert von 3 Promille ergeben. zv