Drei Südländer haben in der Nacht zum Freitag den Kiosk an der Bremer Straße überfallen.

Gegen 23.10 Uhr waren sie mit tief ins Gesicht gezogenen Kapuzen zu dem Kiosk gekommen. "Sie täuschten zunächst Kaufinteresse vor. Dazu entnahmen sie eine Getränkeflasche und stellten diese zum Bezahlen auf den Tresen", sagt Hauptkommissarin Karina Sadowsky. Da sie zu wenig Geld hinlegten, machte der Kioskbesitzer keine Anstalten, die Kasse zu öffnen. Darüber kam es zu einem Streit.

Schließlich zog einer der Täter ein Messer. Sadowsky: "Damit bedrohte er nun den Angestellten und forderte die Herausgabe von Bargeld." Der Angestellte zog daraufhin den Kassenschlüssel ab. Die Täter durchtrennten nun das Stromkabel der Kasse und flüchteten mit der gesamten Kassenbox aus dem Geschäft. Sie erbeuteten damit rund 300 Euro Bargeld.

Eine Sofortfahndung mit sieben Funkstreifenwagen führte jedoch nicht zur Festnahme der Täter. Es soll sich bei diesen nach Angaben des Geschädigten um Südländer zwischen 17 und 22 Jahren gehandelt haben. Der Haupttäter ist etwa 180 Zentimeter groß und von kräftiger Statur; er trug eine schwarze Jacke. Seine Mittäter sind kleiner und schlanker. Einer von ihnen hat auffallend schlechte Zähne.

Hinweise zu den Räubern nimmt die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 4286-56789 entgegen. zv