"Führer-Geschwätz" ist der Klingelton des Handys des 54 Jahre alten Georg Z.. Statt Bimellimmelim kommen aus seinem Telefon bei Anruf alte Propagandareden Adolf Hitlers, die mit verbotenen Parolen enden. Den Fahrgästen im Metronom von Buchholz nach Harburg gefiel das Geklingel überhaupt nicht. Sie riefen die Bundespolizei. Am Bahnhof Harburg nahmen Beamte Georg Z. in Empfang. Dabei stellte man fest, dass sein Handydisplay mit einem Foto vom "größten Feldherrn aller Zeiten" vor Fahne mit verfassungwidrigem Symbol geschmückt war. Das Handy ist beschlagnahmt. Gegen den aus Munster stammenden Mann wurde ein Verfahren wegen des Verwendens von Symbolen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. dl