Harburg - In den Erstaufnahmeeinrichtungen für Asylsuchende des DRK Harburg leben derzeit immer noch rund 2.500 Menschen. Viele wohnen seit mehr als einem Jahr in den Hallen ehemaliger Groß- oder Baumärkte oder im Container-Camp und warten dort auf den Umzug in eine Folgeunterkunft.

In den Kleiderkammern des Harburger Roten Kreuzes geben Ehrenamtliche gespendete Kleidung an die Bewohner der Einrichtungen ab. Dort wird jetzt besonders Winterkleidung in kleinen Größen, aber auch Babyausstattung dringend gebraucht. Die Mitarbeiter des DRK Harburg nutzen alle verfügbaren Möglichkeiten, um den von ihnen betreuten Menschen, darunter viele Familien, das Warten bestmöglich zu gestalten. Mit der Hilfe von Spendern und Ehrenamtlichen können beispielsweise Freizeitaktivitäten und Integrationsmaßnahmen angeboten werden.

Da die meisten Asylbewerber mittlerweile eine staatliche Grundsicherung für ihren Lebensunterhalt bekommen, können sie die nötigsten Grundbedürfnisse zum großen Teil allein abdecken. Allerdings gibt es immer wieder Lücken im System, die eine akute Notsituation auslösen. So kommt es häufig zu Situationen, in denen junge Familien nicht über die notwendige Ausstattung für Neugeborene verfügen.

Auch für die Anschaffung von Sport- und Freizeitartikeln sind die bereitgestellten Mittel oft zu knapp. Gespendete, gut erhaltende Kleidung sowie Baby- und Kindersachen sind daher immer willkommen. Besonders dankbar ist das DRK Harburg derzeit für folgende Spenden: Babykleidung, Kinderwagen, Fußballschuhe, Sportkleidung (Trikots, Sporthosen, Trainingsanzüge), Winterjacken (Damen, Herren, Kinder) sowie Winterschuhe in kleinen Größen.

Bitte keine Kleiderspenden in großen Größen abgeben, da diese nicht benötigt werden. Die Spenden nimmt DRK-Koordinatorin Susann Henkel nach vorheriger Absprache unter Tel. 0163/80 87 436 entgegen.   (cb)