Volleyball

Neugraben - Nicht mal eine Woche hatte der neue Trainer Ali Hobst Zeit mit seiner neuen Mannschaft zu trainieren, bevor es am Sonnabend, 22. Oktober, zum bisher ungeschlagenen und Satzverlustfreien Tabellenführer VfL Oythe geht. Für das Volleyball-Team Hamburg der Auftakt zu einer harten Woche, denn schon am Mittwoch (26.10. um 20 Uhr) steht mit dem  Pokalachtelfinale gegen das Bundesligateam vom Schweriner SC die nächste  Herausforderung an. Den Abschluss bildet am Sonnabend (29.10. um 17 Uhr)  das Heimspiel gegen den bisher ebenfalls ungeschlagenen Vorjahresmeister
Bayer 04 Leverkusen.

Schon das Spiel am Sonnabend in Oythe wird eine echte Standortbestimmung  für die Hamburgerinnen. Der VfL Oythe startete zwar wieder mit vielen neuen Spielerinnen in die neue Saison, konnte aber schon in den ersten Spielen wieder unter Beweis stellen, dass der Vizemeister des Vorjahres auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle spielen kann. In der Vorbereitung trafen beide Teams zweimal aufeinander, wobei beide Mannschaften jeweils ihr Heimspiel für sich entscheiden konnten.

Das Team um Trainer Ali Hobst ist also gewarnt: „Der VfL Oythe gehört in den letzten Jahren immer zu den Topmannschaften der Liga. Und der Blick auf die Tabelle zeigt, dass die Rollen klar verteilt sind. Wir werden aber ein unbequemer Spielpartner sein und wollen zur Stelle sein, wenn Oythe uns was anbietet! Ich bin jetzt gerademal eine Woche im Amt, habe aber schon jetzt großes Vertrauen in meine Mannschaft. Ich werde an der Linie stehen und meine Damen unermüdlich unterstützen“.

Zur ersten Trainingswoche mit seinem Team meint Hobst: „Alle gesunden Spielerinnen waren sehr interessiert und engagiert im Training. Der Gewöhnungsprozess ist aber nicht mal ansatzweise abgeschlossen. Ein großes Plus sind für mich die beiden Co-Trainer Slava Schmidt und André Thurm, die mich in den Trainingseinheiten unterstützen wo sie nur können“.

Mit Blick auf das harte Programm, das ihm gleich zu Beginn seiner Amtszeit bevorsteht: „Das Pokalspiel ist eine tolle Belohnung für unsere Damen und das Trainerteam, bzw. für Slava und André. Wir werden das Spiel gemeinsam genießen, jeden Punkt und jede gute Aktion gebührend feiern. Mit Schwerin kommen viele deutsche Nationalspielerinnen und auch der Bundestrainer der Damennationalmannschaft in die CU-Arena. Und wenn das Spiel vorbei ist, dann kommt mit Leverkusen schon das nächste Schwergewicht der Liga zu uns. Leverkusen hat eine sehr hohe Leistungsdichte im Kader. Das werden zwei unglaublich intensive und schöne Heimspiele. Danach wissen wir, wo wir stehen.“ (cb)