Rosengarten - Die Polizei hat einem Mann (30) aus Rosengarten den Führerschein abgenommen, der als Motorradfahrer bei einem Unfall auf der B75 schwer verletzt wurde. Der Grund: Der Mann war völlig ausgerastet, fuhr vermutlich unter Drogeneinfluss und hatte den Unfall nach Erkenntnissen der Polizei selbst verursacht, als er sich während der Fahrt sich mit einem Tritt gegen die Tür eines neben ihm fahrenden BMW offenbar für eine Vorfahrtsmissachtung rächen wollte. Der Unfall passierte am Montagnachmittag bei Dibbersen.

"Laut Zeugenaussagen passierte der Unfall nachdem der Motorradfahrer im Vorbeifahren versucht haben soll, mit seinem  rechten Bein gegen die Fahrertür eines in gleicher Richtung fahrenden BMW zu treten. Hierbei kam der 30-jährige ins Straucheln und fiel aus voller Fahrt auf die Fahrbahn. Sein Motorrad schleuderte über den  Asphalt und beschädigte zwei weitere PKW, die auf der Bundesstraße unterwegs waren", heißt es von der Polizei. Zuvor hatte der Autofahrer (67) den Motorradfahrer übersehen. Der hatte den 67-Jährigen bepöbelt und war dann ins halsbrecherischer Weies hinterher gefahren.

Gegen den 30-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Den Führerschein beschlagnahmten die Beamten. Noch im Krankenhaus wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen, da nicht auszuschließen ist, dass er zum Unfallzeitpunkt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestanden hat.