"Wir sind bei null gestartet", so Präsident Volker Stuhrmann,  "inzwischen haben wir eine Mannschaft, ein Trainer-Team und auch im  Umfeld haben wir vieles in die Wege geleitet, um in der in kürze beginnenden Saison eine gute Rolle in der Liga spielen zu können."

Die Lizenz wurde ohne Auflagen erteilt und der Verein ist Schuldenfrei. Die Vorbereitung auf die nächste Saison war auch für das Team neben dem Platz ein Kraftakt, zumal die Ausrichtung Perspektive haben soll: "Es geht um die nachhaltige Sicherung und Förderung des Spitzensports", meint Stuhrmann.

Der Verein soll breiter aufgestellt und die Mitgliederzahl erhöht werden. Dazu soll eine Struktur geschaffen werden, die auch einen Unterbau durch aktive Sportler im Leistungs- und Breitensport vorsieht. Auch Kooperationen mit anderen Vereinen und Schulen aus der Region werden angestrebt.

Sportlich ist das Ziel klar gesteckt: „Ich will jedes Spiel gewinnen“, betont Chef-Trainer Fabio Bartolone. Damit würde die Mannschaft die Vorgabe des Vereins, „oben mitspielen zu wollen“ voll entsprechen. Das Ziel ist der Wiederaufstieg, auch um den ambitionierten Spielerinnen die Möglichkeit zu geben weiterhin in Hamburg Volleyball zu spielen. Dies ist aber nicht zwingend für die Saison 2016/17 geplant.

Bis zum Saisonstart bestreitet die Mannschaft noch drei Testspiele: Zweimal geht es gegen den Ligakonkurrenten VFL Oythe und am 2. September empfängt das Volleyball-Team Hamburg mit dem SC Potsdam eine Mannschaft aus der ersten Bundesliga.

Am 17. September um 17 Uhr steht dann das erste Punktspiel gegen die Stralsunder Wildcats an und dann heißt es endgültig: „Wir können starten, wir haben es geschafft.“ (cb)