Waltershof - Der Brand eines Lastwagens im Elbtunnel hat am frühen Mittwochmorgen für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt. Das Fahrzeug war gegen 5.30 Uhr in der Röhre 1 in Fahrtrichtung Norden in Flammen aufgegangen. Rund 100 Meter vor der Ausfahrt Othmarschen kam der mit 25 Tonnen Sojaschrot beladene Lastwagen zum Stehen. Der Fahrer konnte sich retten. Einsatzkräfte der Feuerwehr, darunter angehörige der Feuerwache Süderelbe, rückten von beiden Seiten in den Elbtunnel ein. "Der Lastwagen brannte im vorderen Bereich in voller Ausdehnung", so ein Feuerwehrmann. Der Elbtunnel wurde evakuiert und komplett gesperrt. Gegen 6.30 Uhr war das Feuer gelöscht. Laut Fahrer war ein Reifen geplatzt und hatte daraufhin Feuer gefangen.

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Der ausgebrannte Laster im Elbtunnel. Foto: ma

Die beiden Röhren in Richtung Süden konnten gegen 6.30 Uhr, eine Röhre in Richtung Norden gegen 7.20 Uhr freigegeben werden. Es kam zu erheblichen Staus. Auf der a7 in Richtung Norden standen die Fahrzeuge auf bis zu 12 Kilometer bis nach Marmstorf, auf der A1 wegen des ausweichverkehrs auf 10 Kilometer bis nach Maschen zurück. Alle Ausweichstrecken waren hoch belastet. Gegen 9 Uhr hieß es aus der Verkehrsleitzentrale der Polizei: "Zumindest auf den autobahnen entspannt sich die situation etwa." Im Elbtunnel in Richtung Norden dürfte es weiter zu Behinderungen kommen. In der betroffenen Röhre muss aufgrund der Hitzeentwicklung mit größeren Schäden gerechnet werden. zv

Veröffentlicht 2. Dezember 2015
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