Wilhelmsburg - Durch einen 77:67 Auswärtssieg bei den finke baskets Paderborn haben die Hamburg Towers zum ersten Mal in dieser Saison ein Spiel auf fremden Parkett für sich entscheiden können.

Man konnte es der Mannschaft von Hamed Attarbashi über die gesamten 40 Minuten förmlich ansehen, der Derbysieg am vergangenen Wochenende gegen Rasta Vechta hatte jedem einzelnen Spieler sehr viel Selbstbewusstsein mitgegeben. Die Tatsache, dass die Mannschaft um Kapitän Robert Ferguson es schaffte, sich früh im Spiel eine Führung zu erarbeiten und diese über das gesamte Spiel hinweg behalten konnte, ist auf eine gute Teamleistung und der Intensität sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung zurückzuführen. Mehrfach gelang es den Paderborner nicht, innerhalb von 24 Sekunden einem Angriff zu beenden.

Ein klarer Schlüssel zum ersten Auswärtssieg war das Reboundverhältnis. Die finke baskets holten sich insgesamt 26 Rebounds, die Towers gewannen dieses Duell in dem sie sich insgesamt 39 Abpraller sicherten. Robert Ferguson war mit 4 von 4 Dreiern ein gutes Beispiel für einen weiteren wichtigen Faktor an diesem Abend: 3-Punkte Würfe. Die Towers-Spieler lieferten eine bärenstarke Quote von 47 Prozent aus dem 3er-Bereich und ermöglichten somit den anwesenden Towers-Fans eine tolle Paderborn-Reise. Im Hamburger Kader zeigte sich wie schon im Spiel gegen Vechta eine bemerkenswerte Ausgeglichenheit. Alle eingesetzten Spieler punkteten und gleich fünf Spieler (Kiese 12, Ferguson 12, Koné 14, Roberson 10, Williams 12) legten zweistellig auf.

Nach einem mehr als überzeugenden Auftritt in Paderborn geht es am nächsten Wochenende (Samstag, 31.10., 19:30 Uhr Inselpark-Arena) mit einem Heimspiel gegen die NINERS Chemnitz weiter. Das nächste Auswärtsspiel gilt es am 06.11. in Nürnberg bei rent4office Nürnberg zu bestreiten. dl

Veröffentlicht 25. Oktober 2015