Wilhelmsburg - Die Towers haben ihr Heimspiel gegen Rasta Vechta mit 82:74 gewonnen. Vor 2.800 Zuschauern in der Inselpark-Arena erwischten die heimischen Spieler von Trainer Hamed Attarbashi einen guten Start ins Derby, und so entwickelte sich ein ansehnliches Spiel gegen die Gäste aus dem westlichen Niedersachsen.

Mit Bazoumana Koné, Jonathon Williams, Vincent Kittmann, Robert Ferguson und Stefan Schmidt starteten die Towers ins 5. Saisonspiel. Kittmann gelangen gleich die ersten Punkte der Partie (2:0). Nach einem 17:21 aus Hamburger Sicht nach dem ersten Viertel gingen beide Teams mit viel Schwung in die zweiten zehn Minuten.

Das zweite Viertel sollte alles halten, was sich beide Fan-Lager bei der Anreise nach Wilhelmsburg von diesem Topspiel versprochen hatten. Spannung, Intensität und schöne Offensiv-Aktionen auf beiden Seiten machten Lust auf die zweite Halbzeit. Als Xavier Roberson mit der Schlusssirene einen Dreier zur 37:36 Halbzeitführung einstreute, gab es auf den Rängen kein Halten mehr und die Towers-Spieler wurden von frenetischem Jubel in die Kabine begleitet.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit erlebten die Zuschauer dann ein intensives Spiel, wie sie es schon aus der ersten Halbzeit kannten. Ständig wechselnde Führung und zwei gute Mannschaften, die sich weiterhin einen spannenden Schlagabtausch lieferten. Gegen Ende des 3. Viertels konnten sich die Jungs um Rob Ferguson sogar leicht absetzen. Als ob es in diesem Spiel zur Towers Lieblingsdisziplin zählen würde, verwandelte Steffen Kiese mit Ablauf der Uhr den zweiten Buzzerbeater in dieser Begegnung zum 59:51 vor dem Schlussviertel.

Im 4. Viertel präsentierte sich das Team von Hamed Attarbashi getragen vom während des 3. Viertels erarbeiteten Selbstbewusstseins extrem souverän, und somit stand am Ende ein umjubelter 82:74 Sieg. Topscorer bei den Towers war Jonathon Williams mit 18 Punkten. dl

Veröffentlicht 18. Oktober 2015