Es gibt Dinge, die muss man gut finden. Vor allem als Bezirksamtsleiter. Dazu gehört auch das Sozialkaufhaus "fairKauf", das am Küchgarten auf 700 Quadratmetern Dinge wie Möbel, Kleidung oder Geschirr erwerben kann. Günstige Waren werden schon viele in Harburg angeboten. In der Fußgängerzone findet man einige Ein-Euro-Shops. Neu an dem Sozialkaufhaus ist, dass die meisten Harburger dort nicht einkaufen können. Sie verdienen zu viel. Nur wer beispielsweise eine HartzIV-Bescheinigung vorlegen kann, kann dort Kunde werden. So möchte man verhindern, dass Menschen, die es nicht nötig haben, an die günstigen, aus Spenden stammenden Waren kommen.
Partizipieren können auch Langzeitarbeitslose an dem Kaufhaus. Sie bilden die Belegschaft und können so Kenntnisse in Bereichen wie Verkauf, Textilverarbeitung oder Transport sammeln oder vertiefen. zv