für die Volleyball-Frauen zu Ende. Vor 839 Zuschauern gelang es dem Team von Headcoach Helmut von Soosten nicht, an die Leistung aus dem letzten Duell anzuknüpfen. Mit dem Erfolg am Samstag machten sich die VTA-Fans nach dem schwachen Saisonstart noch Hoffnungen auf ein positives Ende der aktuellen Spielzeit. Doch im dritten Schlagbtausch in Bayern schlichen sich erneut taktische und technische Fehler ein. So unterliefen den Hamburgerinnen erneut einige Patzer in der Annahme, in der Folge gelang es den "Kupfer-Ladies" nicht die Angreiferinnen in aussichtsreiche Positionen zu bringen - zu wenig um gegen die Raben als Sieger vom Platz zu gehen.

Von Soosten analysierte nach der Auswärts-Pleite: "Uns ist es nicht gelungen, an die Leistung vom Samstag anzuknüpfen und so hatten wir letztlich keine Chance, die Raben am Halbfinal-Einzug zu hindern. Dafür haben wir auch zu leichte Fehler gemacht." Das Ausscheiden aus den Play-offs hat auch Folgen über die Saison hinaus. Durch die Niederlage hat sich der Volleyball-Klub nicht für das internationale Geschäft qualifizieren können, so dass die Anhänger in der nächsten Spielzeit auf die spannenden Europapokal-Nächte verzichten müssen.

In einer Woche verabschiedet sich die Mannschaft erstmal in den Urlaub, die Spielerinnen sollen den Kopf freibekommen und abschalten. Nach Pfingsten beginnt für die "VTA-Girls" die Vorbereitung für die Serie 2013/2014. Die sportliche Leitung hofft, dann erste Neuzugänge in der "CU-Arena" begrüßen zu können. Wegen der Kürzungen von Hauptsponsor Aurubis AG und dem reduzierten Etat um satte 30 Prozent, haben sich die Verantwortlichen auf ein nachhaltiges Nachwuchskonzept geeinigt. Das Ziel: Hoffnungsvolle und hungrige Talente, vornehmlich aus Deutschland, zu verpflichten und sukzessive zu aufzubauen. "Wir haben einige Anfragen  gestellt und unsere Vorstellungen präsentiert. Nun müssen wir abwarten, wie sich die Spielerinnen entscheiden." Neben den sportlichen Qualitäten achtet der Coach bei potentiellen Neuzugängen auch auf den Charakter. "Wir wollen, dass sich unsere Spielerinnen mit dem Klub identifizieren und mit Spaß und Leidenschaft zu Werke gehen."

Erste Entscheidungen erwartet der 49-Jährige Ende April. (pw)