Jazzfrueh2018

Harburg - Es ist schon eine echte Nummer, die die drei Mönkes, Ingo, Heiko und Guido im Binnenhafen aufziehen. Einmal im Jahr rufen sie zur

größten privaten Charity-Veranstaltung im Bezirks Harburg. Dann kommen sie alle, um beim Jazzfrühschoppen zu sein. Der hat echte Tradition. Bereits zum 23. Mal findet die Veranstaltung statt, die ihr Vater Horst Mönke ins Leben gerufen hat. Rund 250 Gäste waren diesmal auf dem Gelände ihrer Firma, der Paletten-Service AG, dabei. Die Sache ist simpel und erfolgreich. Unterstützer bringen Speis und Trank. Die Mönkes sind für die Organisation und den Service verantwortlich. Dafür steht die gesamte Familie, generationsübergreifend, zur Verfügung. Die Gäste zahlen die für jedes Getränk, jede Wurst oder jedes Stück Kuchen einen Euro. So kommt eine erkleckliche Summe zusammen, die wie, Ingo Mönke versichert, "bis auf den letzten Cent" gespendet wird.

Und auch da ist man dem Prinzip der letzten Jahre treu geblieben. Das Geld "versickert" nicht bei irgendwelchen Vereinen oder Organisationen. Es geht direkt an Bedürftige aus dem Bereich Harburg und wird persönlich und direkt ohne jeden Umweg an sie übergeben.  Mit Hilfe des Kinderzentrums Kennedy-Haus, das sich in Trägerschaft des Harburger Bezirksamtes befindet, wurden die Familien gefunden, bei denen das Geld an der "richtigen Stelle" ankommt. Bedacht wurden mit dem Erlös aus dem letzten  Jahr vier Mütter, die durch ein Feuer im Phoenix-Viertel alles verloren haben. Alle haben drei oder vier Kinder. zv

Uwe Schneider, Ralf-Dieter Fischer und Torsten Meinberg. Foto: André Zand-Vakili


Viktoria und Nico Ehlers. Foto: André Zand-Vakili

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Hans Heinrich Böttcher und Wolfgang Aschendorf. Foto: André Zand-Vakili


Beate Eckert, Gisela Kreitmeyr, Peter Kreitmeyr und Ralf-Dieter Eckert. Foto: André Zand-Vakili


Martin und Wiebke Krüger mit Sohn Lasse. Foto: André Zand-Vakili