Music Night

Harburg – Wow. Da war ordentlich Musik in der Nacht. Bei der diesjährigen Music Night gingen zehn Locations an den Start. Sie konnten zufrieden sein. Das Publikum kam.

"Wahnsinn was hier los ist“, sagte Werner Pfeifer, Initiator der Fischhalle im Binnenhafen. Er hatte zunächst selbst mit seiner „Hafenbande“ auf der Bühne gestanden. Anschließend spielten Nora Sänger und Band und später Kate Louisa vor vollem Haus. Marias Ballroom rockten ab 19 Uhr mit Mowah, Warnsinn, The Electric Coast, GrobRock und Schreiber gleich fünf Bands. „Um ehrlich zu sein hatten wir uns überlegt, ob wir überhaupt wieder mitmachen“, sagt „Mr. Ballroom“ Heimo. „Das neue Konzept hat aber gegriffen. Wir haben früher begonnen und auf junge Bands gesetzt.“ Dabei konnte Heimo aus seinen Erfahrungen mit Bands bei der Reihe „Hirnrock“ setzen, die Newcomern eine Bühne bietet, und die Perlen vom aufgehenden Rockhimmel pflücken. „Die Bands sind gut, sind voll dabei und bringen jeweils ihr Publikum mit“, sagt er. Ergebnis: Ballroom und Kneipe waren voll.

Gedrängel war auch im OId Dubliner angesagt. Irischer Sound mit Jack in the Green und Guinness ist eben eine Mischung, die in Städten mit studentischen Leben läuft. Die urige Atmosphäre in dem Club an der Lämmertwiete dürfte den Rest besorgen. Auch im Komm Du an der Buxtehuder Straße kam das Publikum auf seine Kosten. Drei Akts sorgten für einen herausragenden Abend. Die Macher der Musikkneipe haben sich wie gewohnt richtig Mühe gegeben und sind dafür belohnt worden. Gut lief es auch in den anderen Locations, der Stumpfen Ecke, der KulturWerkstatt, im Stellwerk, wo Party angesagt war, der Akademie für Musik und Kultur, dem Treffpunkthaus Heimfeld, das ebenfalls ein bemerkenswert üppiges Programm bot, und der Goethe-Schule, die ein gewohnt umfangreiches Programm auf die Beine stellte und ihrem Ruf als Nachwuchsschmiede auch im musischen Bereich alle Ehre machte. zv