Harburg - Bei einem Verkehrsunfall zwischen vier Linienbussen an der Hannoverschen Straße Harburg sind am Sonntagabend 15 Menschen, darunter zwei Kinder, verletzt worden. Der

Unfall passierte im Bereich des Zentralen Busbahnhofs. Dort kam es zu dem Auffahrunfall. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot aus. Darunter waren neben zahlreichen Rettungswagen und einem Zug der Feuerwehr auch der Leitende Notarzt, der für die Sichtung bei einem sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ zuständig ist. Ingsesamt waren 40 Einsatzkräfte vor Ort. „Fast alle Verletzten sind in der Kategorie Grün“, sagt Feuerwehrsprecher Jan Ole Unger. Das bedeutet, dass sie leichtere Verletzungen erlitten haben. Offenbar waren sie beim Zusammenstoß gestürzt. Ein Fahrgast wurde etwas schwerer verletzt. Lebensgefahr besteht für ihn nicht. Die Verletzten kamen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser. Einige mussten auf einer Trage transportiert werden. Zunächst hatte es an der Einsatzstellte geheißen neun Personen seien verletzt worden. Die Zahl wurde später nach oben korriegiert.  

Laut Polizei hatte ein Busfahrer (31) ein Haltesignal übersehen. Dabei kollidierte sein Bus mit einem Bus, der gerade in die Hannoversche Straße einfahren wollte. Der Bus rammte einen weiteren Bus, der dann auf den vierten am Unfall beteiligten Bus aufgeschoben wurde. Der ZOB war wegen des Unfalls für Busse am Sonntagabend zunächst nicht mehr anfahrbar. zv