Harburg – Cool, was Sabek da an der Neuen Straße auf die zur Buxtehuder Straße zeigende Wand des Altstadthotels gemalt

hat. In kurzer Zeit hat der spanische Künstler die dröge Wand in feinste Street Art verwandelt. Jetzt ist auf 150 Quadratmetern das Bild eines Mädchens, umgeben von Vögeln, zu sehen. Heute und am Sonnabend ist noch Feinschliff angesagt.

Nach Harburg wurde der international gefragte Künstler vom Urban Art Institute geholt. Mit dem Projekt „Walls Can Dance“ soll Farbe, nein Kunst auf senkrechte Flächen gebracht werden. Ein erstes Wandbild ist bereits in der Harburger Schloßstraße am Thörl-Gebäude entstanden. Dort war es das Künstlerduo Low Bros aus Berlin, das ebenso international unterwegs ist wie Sabek, das dort das Wandbild erstellte.

In Harburg sind im Rahmen der Aktion zehn solcher riesigen Wandgemälde geplant - fünf in der Innenstadt und fünf im Binnenhafen. Ende 2018 sollen sie fertig sein. In diesem Jahr, so die Planung, soll, noch ein drittes Wandgemälde entstehen.

Die Idee bringt Harburg in der modernen Kunstszene nach vorn. Mit der Graffiti-Wand am Bostelbeker Hauptdeich ist es bereits das zweite Projekt aus dem Bereich Street-Art mit deutlich überregionaler Bedeutung, dass in Harburg umgesetzt wird. zv