CarToGoHarburg – Das eigene Auto ist doch die bessere Variante: Zumindest, wenn man in Harburg wohnt und Nutzer von Car2Go ist. Das 2008 gegründete Unternehmen für

Carsharing des Autoherstellers Daimler mit dem Eigenlob „einfach und genial“, schränkt sein Angebot in Randgebieten - und dazu zählt die Firma den Stadtteil Harburg - ein.

In kumpelhaftem IKEA-Ton duzelt Car2Go in seinem Bog: „Bei der Analyse fanden wir die folgenden Dinge heraus: In einigen Gegenden benutzt ihr unsere Car2Go besonders viel und besonders oft. Hier standen euch nicht immer genügend Fahrzeuge zur Verfügung. In anderen Gebieten wart ihr eher selten unterwegs, hier blieben viele Car2Go ungenutzt stehen.“

Anders übersetzt: In der City lohnt es sich, in Harburg nicht. Die Ausnahme ist Blankenese. Der Stadtteil wurde neu ins Car2Go-Gebiet aufgenommen.

Harburg fällt allerdings nicht ganz raus: Das Geschäftsgebiet von Car2Go wird aber -ebenso wie in Wilhelmsburg - deutlich kleiner. Und nur innerhalb dieses Gebietes kann man die Fahrzeuge nach der Nutzung auch wieder abstellen. zv