150212AfD1Heimfeld – Rund 600 Zuhörer, mehr als erwartet, kamen zum finalen Wahlkampfabschluss der AfD in die Friedrich-Ebert-Halle. Die Polizei hatte mit Störungen gerechnet.

Sie behielt recht. Rund 70 Personen aus der linksautonomen Szene hatten sich unter das Publikum gemischt. Sie wurden unter stehenden Applaus der restlichen Zuhörer vom Veranstalter des Saales verwiesen, nachdem sie die Veranstaltung gestört und einen Feuermelder ausgelöst hatten. Polizisten mussten anschließend die Pöbler aus dem Saal holen. Dabei kam es vereinzelt zu Rangeleien.

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Zuhörer im Saal der Friedrich-Ebert-Halle. Foto: zv

Die Prominenz der Alternative für Deutschland, Prof. Bernd Lucke und Prof. Hans-Olaf Henkel hatten von dem Polizeieinsatz nichts mitbekommen. Sie waren wegen des Streiks der Piloten von German Wings verspätet in Heimfeld eingetroffen. Bis dahin hatten die Polizisten, die Beamten der Wache Harburg hatten eine halbe Hundertschaft der Bereitschaftspolizei als Verstärkung bekommen, die Störer bereits aus dem Saal entfernt. Auf dem Alten Postweg blockierten anschließend etwa 40 Personen die Fahrbahn. Auch diese Aktion beendete die Polizei. Vor der Veranstaltung hatte es vor der Friedrich-Ebert-Halle demonstrative Aktionen gegeben, die friedlich geblieben waren.

Im Saal hatte sich Publikum aus ganz Norddeutschland versammelt, um die Europaabgeordneten der Partei und Hamburgs Spitzenkandidaten Prof. Jörn Kruse zu hören. Die kritisierten eine Politik der etablierten Parteien, die sich vom Bürger entfernt hätten und einen von ihnen befürchteten Verbleib der Griechen im Euro. zv