Harburg - Der Binnenhafen ist auf dem Wasserweg in den kommenden vier Wochen nur nacht erreichbar. Tagsüber finden Arbeiten im Rahmen des Bauprogramms „Öffentlicher Hochwasserschutz“ statt. Die Schleuse wird dadurch an die neuen Bemessungswasserstände angepasst und gleichzeitig auf den neuesten technischen Stand gebracht.

Die Hafenschleuse wird im Zeitraum vom 10. Juli bis 7. August zwischen 7.00 und 20.00 Uhr gesperrt. Nachtschleusungen sind in dieser Zeit mit zwei Ausnahmen möglich. In zwei Nächten ist geplant, die Torkammern komplett trocken zu legen und die Schleusentore für die im Herbst anstehenden Baumaßnahmen zu untersuchen. Schleusungen sind dann nicht möglich. Die genauen Terminestehen noch nicht fest. Die Hamburg Port Authority (HPA) will die genauen Daten im noch bekannt geben.

Eine weitere sperrzeit für die Scleuseist von Anfang Oktober bis Mitte Dezember geplant. Die Arbeiten haben zunächst mit dem Umbau des Betriebsgebäudes sowie den Gründungsarbeiten begonnen. Im weiteren Verlauf errichtet die HPA eine Hochwasserschutzwand auf der Schleusenkammer. Torkammern und Schleusentore werden ebenfalls erhöht. Zusätzlich werden die Torlaufschienen komplett erneuert. Der alte Steuerstand wird abgerissen und in das neue Betriebsgebäude integriert. Im Zuge dieser Umbauten wird die Harburger Hafenschleuse auf eine Schutzhöhe von Normallnull +8,60 Meter erhöht. Bislang lag die Höhe der Hochwasserschutzschleuse bei +7,20 Meter. dl