Harburger Vogelschießen

Harburg - Der König ist tot, es lebe der König: Mit dem traditionellen Montagsschießen der Harburger Schützengilde ist das 489. Harburger Vogelschießen

zu Ende gegangen. Nachdem wie berichtet Sven Kleinschmidt am Sonnabend, als Sieger eines spannenden Wettkampfes, als neue Gildemajestät proklamiert wurde, fand am Sonntagmorgen das Montagsvogelschießen statt.

"Der Montagskönig übernimmt in der Gilde die Aufgaben eines Vizekönigs und vertritt die Gildemajestät in Abwesenheit", sagte Nico Ehlers am Montag gegenüber Harburg-aktuell. Montagskönig wurde in diesem Jahr Sebastian Winter, der ebenso wie die Majestät Mitglied im Schützenverein Marmstorf ist, der am kommenden Wochenende sein Vogelschießen feiert.

Sebastian Winter wurde 1983 in Harburg geboren und Wohnte bis zum Abitur in Emmelndorf, bevor er schließlich wieder zurück nach Harburg zog. Seit Mai dieses Jahres ist er mit seiner Ronja verheiratet. Winter ist seit Juni 2011 als Besitzer des Harburger Steakhammers selbstständig.

Seine beiden großen Hobbys sind der HSV und das Schützenwesen. Zum Schützenwesen kam er durch seinen Vater. Begonnen hat er 1998 in Hittfeld, hier war er 2001 Jugendkönig und 2004 Jubiläumskönig. Jubiläumskönig ist man für 25 Jahre, bis zum nächsten Jubiläum. Wenig später trat er in den Schützenverein Marmstorf ein und begann die Fahnenjunkervereinigung zu fördern, damit war der Weg zur Montagsmajestät geebnet. In Marmstorf bekleidet er seit Januar 2016 die Position des Schießobmanns. Ehlers: "Die Harburger Schützengilde freut sich auf diese beiden jungen Majestäten und ihr gemeinsames Königsjahr."  (cb)