141114NiemeyerPromotion - Damit die Freibeträge bereits ab Januar 2015 beim Gehalt berücksichtigt werden, muss der entsprechende Antrag bis spätestens Januar 2015 beim

zuständigen Finanzamt gestellt werden. Darauf weist Michael Niemeyer, vereidigter Buchprüfer, Steuerberater und Rechtsanwalt hin. „Auch wenn bereits im Vorjahr Freibeträge beantragt wurden und alles unverändert geblieben ist, ist ein erneuter Antrag erforderlich“, sagt Niemeyer. „Hierzu genügt jedoch der vereinfachte Antrag auf Lohnsteuerermäßigung.“

Ausnahmen gibt es: Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung und Hinterbliebene, die bereits über das Jahr 2014 hinaus gewährt wurden, werden ohne neuen Antrag bis zum Ende der Gültigkeit des Behindertenausweises weiterhin berücksichtigt. Niemeyer: „Gleiches gilt auch in Fällen, in denen ein solcher Pauschbetrag auf den Ehegatten, den Lebenspartner oder die Eltern übertragen wurde.“

Durch die Berücksichtigung des Freibetrags zieht der Arbeitgeber weniger Lohnsteuer vom Arbeitslohn ab. So können beispielsweise Freibeträge als Berufspendler für tägliche Fahrtkosten, die sogenannte Entfernungspauschale, oder für im nächsten Jahr anfallende berufliche Fortbildungskosten eingetragen werden. Aber auch Unterhaltsleistungen an den geschiedenen oder dauernd getrennt lebenden Ehe- oder Lebenspartner oder Kinderbetreuungskosten sowie ein Verlust aus der Vermietung einer Immobilie können zu Ermäßigungen führen. dl

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