TrojePromotion - Auch sogenannte Mini-Jobber haben einen Urlaubsanspruch. Darauf weist Rechtsanwalt Gunter Troje, Fachanwalt für Arbeitsrecht, hin. „Sie sind

Teilzeitbeschäftigte nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz und haben damit wie jeder Arbeitnehmer Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub“, sagt Gunter Troje.
Bei einer 6-Tage-Woche beträgt der gesetzliche Urlaubsanspruch mindestens 4 Wochen beziehungsweise 24 Werktage im Jahr. Die tatsächliche Anzahl der Urlaubstage muss jedoch auf die zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbarten wöchentlichen Werktage umgerechnet werden.

Berechnung des Urlaubsanspruchs: Individuelle Arbeitstage pro Woche x 24 : 6 = Urlaubstage. Als Beispiel: Einem Arbeitnehmer, der 5 Tage die Woche arbeitet, stehen 20 Urlaubstage (5 × 24 : 6) im Jahr zu, auch wenn er insgesamt nur 10 Stunden die Woche arbeitet. Leistet er diese 10 Stunden dagegen an 2 Werktagen in der Woche ab, stehen ihm nur 8 Urlaubstage zur Verfügung (2 × 24 : 6).

„Da ein Minijobber wegen des Grundsatzes der Gleichbehandlung nicht ohne sachlichen Grund benachteiligt werden darf, kann der Urlaubsanspruch sogar höher ausfallen, wenn der Arbeitgeber seinen vollzeitbeschäftigten Kollegen einen längeren Jahresurlaub gewährt“.

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