MaackPromotion - Überlässt ein Arbeitgeber seinem Mitarbeiter einen Dienstwagen auch zur privaten Nutzung, muss der Arbeitnehmer die private Nutzung über

die Lohnabrechnung versteuern. Denn ein privat nutzbarer Dienstwagen wird als vom Finanzamt geldwerter Vorteil angesehen. Hier wird in der Regel die 1-Prozent-Regelung angewendet. Dabei werden vom Bruttolistenpreis des Fahrzeugs 1 Prozent auf das Gehalt draufgeschlagen.
Beispiel: Beträgt der Bruttolistenpreis eines Wagens Euro 30.000,00 muss der Arbeitnehmer sein Gehalt plus Euro 300,00 Euro im Monat versteuern.
„Diesen Pauschalbetrag kann man nur durch das Führen eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuches umgehen“, sagt Dipl.-Kfm. Rainer Maack, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater aus dem Beraterhaus SCHLARMANNvonGEYSO. Die Fahrtenbuchmethode bestimmt dann den Wert der Privatnutzung als Anteil an den gesamten Fahrzeugaufwendungen (durch Belege nachzuweisen) und an der gesamten Fahrleistung des Fahrzeugs. „Die Fahrtenbuchmethode ist nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 20. März diesen Jahres aber nur dann zugrunde zu legen, wenn der Arbeitnehmer das Fahrtenbuch für den gesamten Veranlagungszeitraum führt, in dem er das Fahrzeug nutzt“, sagt Rainer Maack. „Ein unterjähriger Wechsel von der 1-Prozent-Regelung zur Fahrtenbuchmethode für dasselbe Fahrzeug ist demnach nicht zulässig.“ dl

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