SchwerdtfegerPromotion - Wer ein Darlehen innerhalb der Familie aufnimmt, der wird vom Finanzamt sehr genau unter die Lupe genommen. „Verträge unter Angehörigen

beurteilt die Finanzverwaltung regelmäßig kritisch“, sagt Carsten Schwerdtfeger LL.M., Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater bei SCHLARMANNvonGEYSO. „Sie können nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn sie zum einen bürgerlich-rechtlich wirksam geschlossen sind und darüber hinaus sowohl die Gestaltung als auch die Durchführung des Vereinbarten dem zwischen Fremden Üblichen entspricht.“ Dieser Vergleich diene der Feststellung, ob es sich um ein rein privat einzustufendes Darlehen handelt oder ob das Darlehen im Zusammenhang mit der Einkunftserzielung steht, die steuerlich zu berücksichtigen ist. Zwar hat der Bundesfinanzhof im Oktober 2013 klargestellt, dass bei der Prüfung der Fremdüblichkeit zwischen nahen Angehörigen großzügigere Maßstäbe anzusetzen sind. Schließt man mit nahen Verwandten ein Darlehen ab, sollten jedoch, auch bei dem steuerzahlerfreundlichen Urteil, strenge Kriterien angesetzt und durchgeführt werden, um Streitigkeiten mit den Steuerbehörden aus dem Wege zu gehen.

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